Semjon H. N. Semjon und die Künstler:innen und Freund:innen der Galerie danken Herrn Samuel Czarny, CEO der Nicolas Berggruen Holdings, für den neuen Mietvertrag, der am 31.3.2027 enden wird!
Wir danken hier auf dieser Seite den vielen Persönlichkeiten, die hier öffentlich ihre Gedanken zu der Kündigung mitgeteilt haben!
Wir freuen uns, dass durch die Zusammenarbeit mit der Kanzlei RAUE und dem Engagement so vieler Einzelner, auch durch den Offenen Brief der vier Bundestagsabgeordneten Frau Canzel Kiziltepe, Frau Annika Klose, Herr Kevin Kühnert und Herr Michael Müller (unser Ex-Regierender Bürgermeister) und auch durch den Brief von Herrn Senator Klaus Lederer an die Nicolas Berggruen Holdings sicherlich dazu beigetragen wurde, dass es zu einer Rücknahme der Kündigung kam.
Der Schulterschluss so vieler Persönlichkeiten, aber auch die Begleitung aus der Medienwelt (Monopol, Art Newsletter, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, rbb kulturradio, Tip, u.a.) war in dieser Angelegenheit sehr wichtig. Wir danken allen Beteiligten von Herzen!
Die gemeinsame Presserklärung (Nicolas Berggruen Holdings, Semjon H. N. Semjon, koordiniert und realisiert durch RAUE) kann hier eingesehen werden.
Berlin, den 27. Oktober 2021
Sehr geehrter Herr Nicolas Berggruen, sehr geehrter Herr Samuel Czarny von der Berggruen Holdings und von Czarny & Schiff Hausverwaltungen, sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller, sehr geehrte Frau Bürgermeisterin in spe, Frau Giffey, sehr geehrter Senator für Kultur und Europa, Herr Lederer, sehr geehrte Damen und Herren der Politik und der Medien, sehr geehrte Berliner Bürger,
wir, die Unterzeichnenden, bitten Sie, Herr Berggruen und Herr Czarny, die Kündigung der Gewerberäume nach 21 Jahren vom Inhaber Semjon H. N. Semjon, Galerist von Semjon Contemporary und Künstler vom „KioskShop berlin (KSb)“, rückgängig zu machen. Sie entziehen damit dem Galeristen die wirtschaftlichen Grundlagen, gefährden seine Existenz und schädigen darüberhinaus die über 20 Künstler:innen, mit denen die Galerie enger zusammenarbeitet. Gleichzeitig verantworten Sie damit die Zerstörung der ortsspezifischen begehbaren künstlerischen Installation „KioskShop berlin (KSb)“, die von 2000 bis 2010 tausende Besucher gesehen und erlebt haben (und ab 5. November 2021 wieder sehen werden), und ein künstlerisches Denkmal zur Wirtschaft- und Warenwelt ist, und gleichzeitig nur in der Nachwendezeit möglich war. Semjon war als Künstler ein Pionier in der Schröderstraße, und hat diese mit seinem KioskShop und seiner Galerie ab 2011 wesentlich mitgestaltet, so sehr, dass das Haus von Ihnen, Herr Berggruen, erworben wurde.
KioskShop berlin hat die sich international neu aufstellende Berliner Kunstszene innovativ und qualitativ bereichert. Wir bitten Sie, sehr geehrte Politiker:innen und Berliner Bürger:innen, sowie Journalist:innen den Dialog mit der Holding zu suchen, um ein Einlenken in der verfahrenen Angelegenheit zu bewirken.
97 Einträge
Peter Solhdju
aus Berlin schrieb am Februar 27, 2022 um 9:40 a.m.
Sehr geehrter Herr Berggruen, seit einigen Jahren kenne und schätze ich die Galerie Semjon Contemporary in der Nachbarschaft unseres Architekturbüros (Hilmer Sattler Architekten) - sie ermöglicht einem breiten Publikum die unmittelbare und ganz direkte Erfahrung von Kunst und hat auch meinen Horizont belebend erweitert. Unser Büro (damals Hilmer & Sattler) hat für Ihren Vater das Berggruen-Museum in Charlottenburg planen dürfen - eine andere "Liga", aber Kunst entsteht ja nicht durch Geld, sondern durch Freiräume, in denen sich Künstler*innen ausprobieren und entwickeln können. Ich bitte Sie daher: ermöglichen Sie auch weiterhin diese Freiräume in der von Ihnen sicher auch deshalb geschätzten Stadt Berlin. Peter Solhdju, Architekt, Berlin
Sehr geehrter Herr Berggruen,
seit einigen Jahren kenne und schätze ich die Galerie Semjon Contemporary in der Nachbarschaft unseres Architekturbüros (Hilmer Sattler Architekten) - sie ermöglicht einem breiten Publikum die unmittelbare und ganz direkte Erfahrung von Kunst und hat auch meinen Horizont belebend erweitert.
Unser Büro (damals Hilmer & Sattler) hat für Ihren Vater das Berggruen-Museum in Charlottenburg planen dürfen - eine andere "Liga", aber Kunst entsteht ja nicht durch Geld, sondern durch Freiräume, in denen sich Künstler*innen ausprobieren und entwickeln können. Ich bitte Sie daher: ermöglichen Sie auch weiterhin diese Freiräume in der von Ihnen sicher auch deshalb geschätzten Stadt Berlin.
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Frederik Foert aus Berlin schrieb am Februar 27, 2022 um 1:16 a.m.
Lasst uns diese Stadt nicht verkaufen sondern das kulturelle Potential fördern! Berlin hatte nach dem Mauerfall die einmalige Chance sich neu zu erfinden… ein wichtiger Beitrag ist der Kioskshop und die dazugehörige Galerie, deren Programm ich seit fast 20 Jahren verfolge! Der Verlust an Kultur in Berlin Mitte ist mit dem Namen Bergruen Holding verbunden… ein Erbe, das wahrlich besser aussehen könnte! Bitte tragen Sie zur Erhaltung der Kulturorte in Berlin Mitte bei… es wird bald zu spät sein! Internationale Gäste kommen wegen der Kultur…
Lasst uns diese Stadt nicht verkaufen sondern das kulturelle Potential fördern! Berlin hatte nach dem Mauerfall die einmalige Chance sich neu zu erfinden… ein wichtiger Beitrag ist der Kioskshop und die dazugehörige Galerie, deren Programm ich seit fast 20 Jahren verfolge! Der Verlust an Kultur in Berlin Mitte ist mit dem Namen Bergruen Holding verbunden… ein Erbe, das wahrlich besser aussehen könnte! Bitte tragen Sie zur Erhaltung der Kulturorte in Berlin Mitte bei… es wird bald zu spät sein! Internationale Gäste kommen wegen der Kultur…... Einklappen
Klaus Killisch
aus Berlin schrieb am Februar 26, 2022 um 12:40 p.m.
Ich schätze Semjon als Künstler und Galeristen. Seit Beginn der 90er Jahre ist er ein wichtiger Bestandteil der Berliner Kunstszene. 2019 haben wir (Sabine Herrmann, Markus Rheinfurth, Klaus Killisch) die Künstlerin Ursula Sax eingeladen, während der Passionszeit den Altarraum der Paul-Gerhardt-Kirche in Berlin mit einer künstlerischen Intervention zu verhüllen. Ohne die große Unterstützung von Semjon wäre dies nicht möglich gewesen. Künstler und Künstlerinnen haben Berlin als Zentrum der Kunst weltweit bekanntgemacht. Die Stadt wurde so zu einem Magnet. Dass diese nun diejenigen sind, die aus Profitinteressen verdrängt werden, ist um so trauriger und macht wütend.
Ich schätze Semjon als Künstler und Galeristen. Seit Beginn der 90er Jahre ist er ein wichtiger Bestandteil der Berliner Kunstszene. 2019 haben wir (Sabine Herrmann, Markus Rheinfurth, Klaus Killisch) die Künstlerin Ursula Sax eingeladen, während der Passionszeit den Altarraum der Paul-Gerhardt-Kirche in Berlin mit einer künstlerischen Intervention zu verhüllen. Ohne die große Unterstützung von Semjon wäre dies nicht möglich gewesen.
Künstler und Künstlerinnen haben Berlin als Zentrum der Kunst weltweit bekanntgemacht. Die Stadt wurde so zu einem Magnet. Dass diese nun diejenigen sind, die aus Profitinteressen verdrängt werden, ist um so trauriger und macht wütend.... Einklappen
Stefan Thiel
aus Berlin und Sternberg schrieb am Februar 26, 2022 um 12:19 p.m.
Sehr geehrter Herr Berggruen, sehr geehrter Herr Czarny, Profitgier und Ignoranz haben in den letzten Jahren Berlin bis zur Gewöhnlichkeit entstellt. Viel zu vieles, was Berlin mit seiner Kultur zu einer besonderen Stadt gemacht hat, ist unter Geld langsam erstickt worden. Es ist für unser Selbstverständnis wichtig, Kulturgeschichte fortzuschreiben und nicht im Musealen zu erstarren und zur teuren Partydekoration zu degradieren. Semjon hat einen bewundernswerten Ort von Kunst und Kultur geschaffen, den im eigenen Haus zu haben eine Ehre ist. Sehen Sie das denn nicht?
Sehr geehrter Herr Berggruen, sehr geehrter Herr Czarny,
Profitgier und Ignoranz haben in den letzten Jahren Berlin bis zur Gewöhnlichkeit entstellt. Viel zu vieles, was Berlin mit seiner Kultur zu einer besonderen Stadt gemacht hat, ist unter Geld langsam erstickt worden.
Es ist für unser Selbstverständnis wichtig, Kulturgeschichte fortzuschreiben und nicht im Musealen zu erstarren und zur teuren Partydekoration zu degradieren.
Semjon hat einen bewundernswerten Ort von Kunst und Kultur geschaffen, den im eigenen Haus zu haben eine Ehre ist. Sehen Sie das denn nicht?... Einklappen
Angelika Platen aus Berlin schrieb am Februar 26, 2022 um 12:16 p.m.
Cher Nicolas Berggruen, C‘est avec plaisir j‘ai travaillé avec votre cher père lors de mon séjour à Paris pendant 25 ans. A ce jour la diplomatie n‘a pas empêché l‘invasion de Putin en l‘Ukraine, mais vous pourriez être bon diplomat et aider un artiste désespéré avec une bonne volonté. Bien cordialement et au plaisir de vous rencontrer prochainemet, Angelika Platen
Cher Nicolas Berggruen,
C‘est avec plaisir j‘ai travaillé avec votre cher père lors de mon séjour à Paris pendant 25 ans.
A ce jour la diplomatie n‘a pas empêché l‘invasion de Putin en l‘Ukraine, mais vous pourriez être bon diplomat et aider un artiste désespéré avec une bonne volonté.
Bien cordialement et au plaisir de vous rencontrer prochainemet,
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Dr. med. Magdalene Rupprecht
aus Berlin schrieb am Februar 26, 2022 um 12:14 p.m.
Sehr geehrter Herr Nicolas Berggruen, nicht als Künstler, sondern als Freund der Galerie Semjon Contemporary in Berlin, Schröderstr. 1, schließe ich mich dieser Petition an. Bitte canceln Sie die Galerie-Mietvertragskündigung, nicht zuletzt auch in Erinnerung an Heinz Berggruen, Ihren hochverehrten Herrn Vater. Heinz Berggruen – Kunstförderer, Kunstsammler, Galerist, Schriftsteller und Weltbürger – steht vielen Berlinern noch lebhaft vor Augen. Das Berggruen Museum, das Sie mit ihrem kunstversierten Bruder finanziell unterstützen – so sagt man jedenfalls – ist ein Kleinod in unserer Stadt. Ich vermute, daß Sie aus menschlich u.U. verstehbaren Gründen erst spät von den besonders für die Galeriekünstler bedrückenden Folgen der Kündigung erfahren haben. Noch ist es nicht zu spät, die Entscheidung zu korrigieren. Mit guten Wünschen für Sie und Ihre Familie grüßt Sie freundlich Magdalene Rupprecht
Sehr geehrter Herr Nicolas Berggruen, nicht als Künstler, sondern als Freund der Galerie Semjon Contemporary in Berlin, Schröderstr. 1, schließe ich mich dieser Petition an. Bitte canceln Sie die Galerie-Mietvertragskündigung, nicht zuletzt auch in Erinnerung an Heinz Berggruen, Ihren hochverehrten Herrn Vater. Heinz Berggruen – Kunstförderer, Kunstsammler, Galerist, Schriftsteller und Weltbürger – steht vielen Berlinern noch lebhaft vor Augen. Das Berggruen Museum, das Sie mit ihrem kunstversierten Bruder finanziell unterstützen – so sagt man jedenfalls – ist ein Kleinod in unserer Stadt. Ich vermute, daß Sie aus menschlich u.U. verstehbaren Gründen erst spät von den besonders für die Galeriekünstler bedrückenden Folgen der Kündigung erfahren haben. Noch ist es nicht zu spät, die Entscheidung zu korrigieren. Mit guten Wünschen für Sie und Ihre Familie grüßt Sie freundlich Magdalene Rupprecht... Einklappen
Takayuki Daikoku
aus Japan schrieb am Februar 26, 2022 um 4:28 a.m.
Sehr geehrter Herr Berggruen, sehr geehrter Herr Czarny, ich kenne Semjon jetzt seit 20 Jahren. In dieser Zeit haben wir viele Freuden, Sorgen als Künstler, Galeristen mit Freunden geteilt. Ich habe gehört, dass die Menschen im Westen eine Kultur haben, die Wert darauf legt, den eigenen Namen für die Nachwelt zu erhalten. Das Überleben von Semjon Contemporary wird möglich machen, dass sicherlich die Namen von Herrn Berggruen und Herrn Czarny für zukünftige Generationen erhalten bleiben werden. Die Ausstellungsmöglichkeit im Kiosk Shop berlin im Jahr 2003 führte mich dahin, wo ich heute als Künstler stehe. Zu dieser Zeit gab es in der Schröderstraße kaum Geschäfte. Und nur weil Semjon's Kiosk Shop berlin oder Semjon Contemporary immer wieder Ausstellungen verschiedener Künstlerinnen / Künstler präsentierte, wurde sie zu der kulturell wunderbaren Straße, die sie heute ist (andere Galerien kamen und gingen wieder). Als Japanische Künstler habe ich die wunderbare Kunst und Kultur, die die Stadt Berlin hervorbringt, gesehen und bin von ihr beeinflusst worden, und Semjon Contemporary hat dabei eine führende Rolle gespielt, wie viele Kunst- und Kulturschaffende in Berlin bestätigen können. Semjon Contemporary wird sicherlich weiterhin anspruchsvolle Kunst und Kultur in Berlin ermöglichen. Viele der großen Persönlichkeiten der Geschichte haben Kunst und Kultur unterstützt und bewahrt. Ich hoffe aufrichtig, dass Berlins wichtiger Platz für das Schaffen von Kunst und Kultur nicht verloren gehen wird.
Sehr geehrter Herr Berggruen, sehr geehrter Herr Czarny, ich kenne Semjon jetzt seit 20 Jahren. In dieser Zeit haben wir viele Freuden, Sorgen als Künstler, Galeristen mit Freunden geteilt. Ich habe gehört, dass die Menschen im Westen eine Kultur haben, die Wert darauf legt, den eigenen Namen für die Nachwelt zu erhalten. Das Überleben von Semjon Contemporary wird möglich machen, dass sicherlich die Namen von Herrn Berggruen und Herrn Czarny für zukünftige Generationen erhalten bleiben werden. Die Ausstellungsmöglichkeit im Kiosk Shop berlin im Jahr 2003 führte mich dahin, wo ich heute als Künstler stehe. Zu dieser Zeit gab es in der Schröderstraße kaum Geschäfte. Und nur weil Semjon's Kiosk Shop berlin oder Semjon Contemporary immer wieder Ausstellungen verschiedener Künstlerinnen / Künstler präsentierte, wurde sie zu der kulturell wunderbaren Straße, die sie heute ist (andere Galerien kamen und gingen wieder). Als Japanische Künstler habe ich die wunderbare Kunst und Kultur, die die Stadt Berlin hervorbringt, gesehen und bin von ihr beeinflusst worden, und Semjon Contemporary hat dabei eine führende Rolle gespielt, wie viele Kunst- und Kulturschaffende in Berlin bestätigen können. Semjon Contemporary wird sicherlich weiterhin anspruchsvolle Kunst und Kultur in Berlin ermöglichen. Viele der großen Persönlichkeiten der Geschichte haben Kunst und Kultur unterstützt und bewahrt. Ich hoffe aufrichtig, dass Berlins wichtiger Platz für das Schaffen von Kunst und Kultur nicht verloren gehen wird.... Einklappen
Kip Chapelle / Sonja Rubin
schrieb am Februar 25, 2022 um 6:16 p.m.
We know Semjon from the early 90s when we shared a loft for years in downtown Manhattan, which had become a creative hotspot for artists and fashion designers. Semjon returned to Berlin for good in 2000 and we witnessed his artistic accomplishments and visited his impressive site-specific installation KioskShop berlin (KSb). We admire his deep commitment and work for his gallery artists either in his shows or the projects he developed with the artists including the resurrection of ‘The Geometric Ballet (Hommage à Oskar Schlemmer)’ by Ursula Sax, the Land Art Project in Havelland by Takayuki Daikoko, or recently the impressive ‘Cast Whale Project’ at Schinkel church St. Elisabeth with Gil Shachar or the Library Project by Li Silberberg at the wonderful Norman Foster library of the Freie Universitaet. And suddenly a new reality is born: The foundation of the gallery would be ruined and the artwork KioskShop will be destroyed by the current plans. We strongly urge community protection and ownership support to save these cultural landmarks, SEMJON CONTEMPORARY AND KIOSKSHOP BERLIN. Sincerely, Kip Chapelle and Sonja Rubin (New York)
We know Semjon from the early 90s when we shared a loft for years in downtown Manhattan, which had become a creative hotspot for artists and fashion designers. Semjon returned to Berlin for good in 2000 and we witnessed his artistic accomplishments and visited his impressive site-specific installation KioskShop berlin (KSb). We admire his deep commitment and work for his gallery artists either in his shows or the projects he developed with the artists including the resurrection of ‘The Geometric Ballet (Hommage à Oskar Schlemmer)’ by Ursula Sax, the Land Art Project in Havelland by Takayuki Daikoko, or recently the impressive ‘Cast Whale Project’ at Schinkel church St. Elisabeth with Gil Shachar or the Library Project by Li Silberberg at the wonderful Norman Foster library of the Freie Universitaet.
And suddenly a new reality is born: The foundation of the gallery would be ruined and the artwork KioskShop will be destroyed by the current plans. We strongly urge community protection and ownership support to save these cultural landmarks, SEMJON CONTEMPORARY AND KIOSKSHOP BERLIN.
Sincerely,
Kip Chapelle and Sonja Rubin (New York)... Einklappen
Glenn Rice
aus NYC schrieb am Februar 25, 2022 um 4:55 p.m.
It is always a tragedy when a cultural institution and neighborhood fixture is destroyed by the forces of money with no greater good offered to the community. In this case, a billionaire who could afford to be anywhere has chosen to destroy something rather than to build something. Sad.
It is always a tragedy when a cultural institution and neighborhood fixture is destroyed by the forces of money with no greater good offered to the community. In this case, a billionaire who could afford to be anywhere has chosen to destroy something rather than to build something. Sad.... Einklappen
Prof. Ursula Sax aus Berlin, Bildhauerin und Galeriekünstlerin von Semjon Contemporary, schrieb am Februar 25, 2022 um 11:55 a.m.
Lieber Herr Berggrün, nachdem Sie alle diese Statements gelesen haben und die große vielfältige Wertschätzung von Semjon H.N. Semjon, als Künstler und Galeristen erfahren haben, möchte ich Ihnen nahelegen, nicht nur die Kündigung des Mietvertrags zurückzunehmen, sondern ein Förderer der Galerie Semjon Contemporary zu werden, indem Sie die Galerie regelmäßig finanziell unterstützen. Das wäre nicht nur ein wunderbares Zeichen für alle in dieser Petition engagierten Personen und Persönlichkeiten, sondern auch darüberhinaus, für die gesamte Berliner Kunst– und Kulturszene. Für Sie wäre das eine vergleichsweise winzige Investition mit einem großen Zuwachs an Ansehen und Vertrauen von Seiten der Berliner Kunstwelt und Sie würden damit an die Tradition und den Anspruch Ihrer Familie als Kunstförderer und moralische Instanz anschließen. Eine solche regelmäßige Unterstützung der Galerie, würde Semjon „Flügel verleihen“, denn es war für ihn ein Kunststück, die Galerie nunmehr schon 10 Jahre am Leben zu erhalten und dabei unter Entbehrungen größere Projekte zu stemmen. Er müsste es sich z.B. finanziell leisten können auf Messen zu gehen – und solche Messen sind für Galerien teuer. Damit könnte er viel mehr bewirken und seinen bisher schon enormen Einsatz verdoppeln. Er ist ein ausgezeichneter Galerist. Mit freundlichen Grüßen Ursula SAX
Lieber Herr Berggrün, nachdem Sie alle diese Statements gelesen haben und die große vielfältige Wertschätzung von Semjon H.N. Semjon, als Künstler und Galeristen erfahren haben, möchte ich Ihnen nahelegen, nicht nur die Kündigung des Mietvertrags zurückzunehmen, sondern ein Förderer der Galerie Semjon Contemporary zu werden, indem Sie die Galerie regelmäßig finanziell unterstützen. Das wäre nicht nur ein wunderbares Zeichen für alle in dieser Petition engagierten Personen und Persönlichkeiten, sondern auch darüberhinaus, für die gesamte Berliner Kunst– und Kulturszene.
Für Sie wäre das eine vergleichsweise winzige Investition mit einem großen Zuwachs an Ansehen und Vertrauen von Seiten der Berliner Kunstwelt und Sie würden damit an die Tradition und den Anspruch Ihrer Familie als Kunstförderer und moralische Instanz anschließen.
Eine solche regelmäßige Unterstützung der Galerie, würde Semjon „Flügel verleihen“, denn es war für ihn ein Kunststück, die Galerie nunmehr schon 10 Jahre am Leben zu erhalten und dabei unter Entbehrungen größere Projekte zu stemmen. Er müsste es sich z.B. finanziell leisten können auf Messen zu gehen – und solche Messen sind für Galerien teuer. Damit könnte er viel mehr bewirken und seinen bisher schon enormen Einsatz verdoppeln.
Er ist ein ausgezeichneter Galerist.
Mit freundlichen Grüßen
Ursula SAX... Einklappen