Petition

Berlin, den 27. Oktober 2021

Sehr geehrter Herr Nicolas Berggruen, sehr geehrter Herr Samuel Czarny von der Berggruen Holdings und von Czarny & Schiff Hausverwaltungen, sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller, sehr geehrte Frau Bürgermeisterin in spe, Frau Giffey, sehr geehrter Senator für Kultur und Europa, Herr Lederer, sehr geehrte Damen und Herren der Politik und der Medien, sehr geehrte Berliner Bürger,

wir, die Unterzeichnenden, bitten Sie, Herr Berggruen und Herr Czarny, die Kündigung der Gewerberäume nach 21 Jahren vom Inhaber Semjon H. N. Semjon, Galerist von Semjon Contemporary und Künstler vom „KioskShop berlin (KSb)“, rückgängig zu machen.
Sie entziehen damit dem Galeristen die wirtschaftlichen Grundlagen, gefährden seine Existenz und schädigen darüberhinaus die über 20 Künstler:innen, mit denen die Galerie enger zusammenarbeitet. Gleichzeitig verantworten Sie damit die Zerstörung der ortsspezifischen begehbaren künstlerischen Installation „KioskShop berlin (KSb)“, die von 2000 bis 2010 tausende Besucher gesehen und erlebt haben (und ab 5. November 2021 wieder sehen werden), und ein künstlerisches Denkmal zur Wirtschaft- und Warenwelt ist, und gleichzeitig nur in der Nachwendezeit möglich war. Semjon war als Künstler ein Pionier in der Schröderstraße, und hat diese mit seinem KioskShop und seiner Galerie ab 2011 wesentlich mitgestaltet, so sehr, dass das Haus von Ihnen, Herr Berggruen, erworben wurde.
KioskShop berlin hat die sich international neu aufstellende Berliner Kunstszene innovativ und qualitativ bereichert. 

Wir bitten Sie, sehr geehrte Politiker:innen und Berliner Bürger:innen, sowie Journalist:innen den Dialog mit der Holding zu suchen, um ein Einlenken in der verfahrenen Angelegenheit zu bewirken.

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40 Einträge
Felix Krieger aus Berlin schrieb am Dezember 3, 2021 um 2:33 pm
Sehr geehrter Herr Berggruen, wir bitten Sie inständig darum, die Galerie und den Kioskshop zu erhalten und in dieser für Künstler besonders schwierigen Zeit keine Existenzgrundlagen zu entziehen. Mit der Zerstörung der Galerie von Semjon Contemporary verlöre nicht nur die Schröderstrasse, sondern Berlin eine seiner besten Galerien und interessantesten Kunsträume, es wäre ein riesiger Verlust! Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung noch einmal! Mit freundlichen Grüßen, Felix Krieger & Sarah Tysman
Sehr geehrter Herr Berggruen, wir bitten Sie inständig darum, die Galerie und den Kioskshop zu erhalten und in dieser für Künstler besonders schwierigen Zeit keine Existenzgrundlagen zu entziehen. Mit der Zerstörung der Galerie von Semjon Contemporary verlöre nicht nur die Schröderstrasse, sondern Berlin eine seiner besten Galerien und interessantesten Kunsträume, es wäre ein riesiger Verlust! Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung noch einmal! Mit freundlichen Grüßen, Felix Krieger & Sarah Tysman
Khmara-Oganesian aus Berlin schrieb am Dezember 1, 2021 um 8:48 pm
Die Einträge füllen sich hier Seite um Seite und ich kann jedem einzelnen Satz, der hier bereits von Künstler*innen, Freund*innen und Förderern der Galerie geschrieben wurde, nur zustimmen. Es ist einfach nur absurd, dass man einem - weltweit bekannten - Kunstförderer und Mäzen die Argumente für die Notwendigkeit und Relevanz der Galerie Semjon Contemporary für die Kunst- und Kulturlandschaft Berlins darlegen muss. Deswegen von mir der Appell: Nicht nur die Kündigung muss zurückgenommen werden, mehr noch, die Galerie Semjon Contemporary muss von Ihnen, Herr Berggruen, großzügig gefördert werden! Die Kontaktdaten der Galerie haben Sie ja… Und noch einmal: DEAR MR. BERGGRUEN, WILL YOU PROTECT – OR DESTROY – SEMJON CONTEMPORARY and KIOSKSHOP BERLIN? SINCERELY, Galina Khmara-Oganesian
Die Einträge füllen sich hier Seite um Seite und ich kann jedem einzelnen Satz, der hier bereits von Künstler*innen, Freund*innen und Förderern der Galerie geschrieben wurde, nur zustimmen. Es ist einfach nur absurd, dass man einem - weltweit bekannten - Kunstförderer und Mäzen die Argumente für die Notwendigkeit und Relevanz der Galerie Semjon Contemporary für die Kunst- und Kulturlandschaft Berlins darlegen muss. Deswegen von mir der Appell: Nicht nur die Kündigung muss zurückgenommen werden, mehr noch, die Galerie Semjon Contemporary muss von Ihnen, Herr Berggruen, großzügig gefördert werden! Die Kontaktdaten der Galerie haben Sie ja… Und noch einmal: DEAR MR. BERGGRUEN, WILL YOU PROTECT – OR DESTROY – SEMJON CONTEMPORARY and KIOSKSHOP BERLIN? SINCERELY, Galina Khmara-Oganesian
Renate Hampke aus Berlin schrieb am November 28, 2021 um 2:47 pm
Im Jahre 2003 bewarb ich mich als Künstlerin und bin seit dem Mitglied in der Galerie. Semjon hat eine natürliche Präsenz. Gleich, in welcher Motivation, in welcher Befindlichkeit ich zu ihm komme, der Galerist bleibt in seiner wohltuenden Achtsamkeit, in seiner Diskretion. Ich schaue auf siebzehn Jahre hin: Das sind Zeiten aufmerksamer Betreuung. - Last, not least. Semjon wußte einen Architekten zu engagieren, der den gemieteten Laden in einen exquisiten Umraum für Exponate machte. So wurde die Galerie zu einer Stätte, die das Publikum anzog - mit den in analoger Entsprechung präsentierten Exponaten. Wir Ausstellenden waren ohne Ausnahme beglückt von Semjons Fähigkeit zu hängen. Ich stehe nun der Tatsache gegenüber, dass Sie, sehr geehrter Herr Berggruen, einen leidenschaftlich engagierten Galeristen kündigen wollen, der, ohne Rücksichtnahme auf sich, seit 20 Jahren seine Unternehmung mit lebendigem Impetus und in geschäftlicher Kondition hält; damit würden Sie die Künstler*innen und den ungewöhnlichen Galeristen ins Nichts entlassen. Ich bin betroffen. Da ich zu den Ältesten gehöre doppelt, da ich aus diesem Grund keine andere Galerie werde finden können. Wo in Berlin gibt es einen Galeristen, der das Alter Alter sein lässt? Eine hier in Wartestellung verharrende Kritik, eine Galerie sei keine Sozialanstalt, übersieht die Situation Berlin und die Geschichte dieser Stadt und die Haltung von bekannten Galeristen, die ähnlich wie Semjon H. N. Semjon handelten… Ich erlaube mir, hier den Apell zu wiederholen, der in Monopol veröffentlicht wurde: DEAR MR. BERGGRUEN, Will YOU PROTECT – OR DESTROY – SEMJON CONTEMPORARY & KIOSKSHOP BERLIN? SINCERELY, Renate Hampke
Im Jahre 2003 bewarb ich mich als Künstlerin und bin seit dem Mitglied in der Galerie. Semjon hat eine natürliche Präsenz. Gleich, in welcher Motivation, in welcher Befindlichkeit ich zu ihm komme, der Galerist bleibt in seiner wohltuenden Achtsamkeit, in seiner Diskretion. Ich schaue auf siebzehn Jahre hin: Das sind Zeiten aufmerksamer Betreuung. - Last, not least. Semjon wußte einen Architekten zu engagieren, der den gemieteten Laden in einen exquisiten Umraum für Exponate machte. So wurde die Galerie zu einer Stätte, die das Publikum anzog - mit den in analoger Entsprechung präsentierten Exponaten. Wir Ausstellenden waren ohne Ausnahme beglückt von Semjons Fähigkeit zu hängen. Ich stehe nun der Tatsache gegenüber, dass Sie, sehr geehrter Herr Berggruen, einen leidenschaftlich engagierten Galeristen kündigen wollen, der, ohne Rücksichtnahme auf sich, seit 20 Jahren seine Unternehmung mit lebendigem Impetus und in geschäftlicher Kondition hält; damit würden Sie die Künstler*innen und den ungewöhnlichen Galeristen ins Nichts entlassen. Ich bin betroffen. Da ich zu den Ältesten gehöre doppelt, da ich aus diesem Grund keine andere Galerie werde finden können. Wo in Berlin gibt es einen Galeristen, der das Alter Alter sein lässt? Eine hier in Wartestellung verharrende Kritik, eine Galerie sei keine Sozialanstalt, übersieht die Situation Berlin und die Geschichte dieser Stadt und die Haltung von bekannten Galeristen, die ähnlich wie Semjon H. N. Semjon handelten… Ich erlaube mir, hier den Apell zu wiederholen, der in Monopol veröffentlicht wurde: DEAR MR. BERGGRUEN, Will YOU PROTECT – OR DESTROY – SEMJON CONTEMPORARY & KIOSKSHOP BERLIN? SINCERELY, Renate Hampke
Robert Habel aus Berlin schrieb am November 26, 2021 um 5:07 pm
Der Verlust der Galerie Semjon Contemporary in der Schröderstraße wird unersetzlich sein! Als dort vor 20 Jahren Semjons KioskShop berlin eröffnet wurde, war dies eine kleine, charmante Straße im Norden von Berlins Mitte, die sich zu einem Hotspot der neuen und kreativen Berliner Kunst- und Galerieszene entwickelt hatte. Als vor 10 Jahren Semjon seine Galerie Semjon Contemporary dort eröffnete, war es die einzige Galerie, die vorhanden war und mit diesem Alleinstellungsmerkmal einem interessierten Berliner Publikum erstaunliche Kunst offerierte. Und damit soll nun definitiv zu Ende sein lieber Herr Berggruen? Ganz anders verlief die Entwicklung, die die Nicolas Berggruen Holding GmbH einem großen Areal gegenüber meiner Wohnung an der Naumannstraße in Berlin-Schöneberg angedeihen ließ: Dort entstand seit 2013 unter dem neuen Besitzer ein spannungsreiches Gelände, wo verschiedene Freizeitinstitutionen wie Sportstätten, Restaurants, Cafés und diverse Räumlichkeiten der Kreativbranche sich eine pulsierende, neue Stadtregion erschaffen konnten. Und jetzt soll die einzige noch existierende Galerie der Schröderstraße aus Ihrem Haus ausziehen? Lieber Herr Bergruen, liebe Berggruen-Holding vielleicht überdenken Sie noch einmal Ihre Kündigung und wirken in Mitte so segensreich wie am Naumannpark in Schöneberg. Belassen Sie die Galerie in der Schröderstraße als ein Zeugnis des künstlerischen Aufbruchs der Nachwendezeit! Die kunstinteressierten Bürger der Stadt werden es Ihnen danken… Mit besten Grüßen Dr. Robert Habel
Der Verlust der Galerie Semjon Contemporary in der Schröderstraße wird unersetzlich sein! Als dort vor 20 Jahren Semjons KioskShop berlin eröffnet wurde, war dies eine kleine, charmante Straße im Norden von Berlins Mitte, die sich zu einem Hotspot der neuen und kreativen Berliner Kunst- und Galerieszene entwickelt hatte. Als vor 10 Jahren Semjon seine Galerie Semjon Contemporary dort eröffnete, war es die einzige Galerie, die vorhanden war und mit diesem Alleinstellungsmerkmal einem interessierten Berliner Publikum erstaunliche Kunst offerierte. Und damit soll nun definitiv zu Ende sein lieber Herr Berggruen? Ganz anders verlief die Entwicklung, die die Nicolas Berggruen Holding GmbH einem großen Areal gegenüber meiner Wohnung an der Naumannstraße in Berlin-Schöneberg angedeihen ließ: Dort entstand seit 2013 unter dem neuen Besitzer ein spannungsreiches Gelände, wo verschiedene Freizeitinstitutionen wie Sportstätten, Restaurants, Cafés und diverse Räumlichkeiten der Kreativbranche sich eine pulsierende, neue Stadtregion erschaffen konnten. Und jetzt soll die einzige noch existierende Galerie der Schröderstraße aus Ihrem Haus ausziehen? Lieber Herr Bergruen, liebe Berggruen-Holding vielleicht überdenken Sie noch einmal Ihre Kündigung und wirken in Mitte so segensreich wie am Naumannpark in Schöneberg. Belassen Sie die Galerie in der Schröderstraße als ein Zeugnis des künstlerischen Aufbruchs der Nachwendezeit! Die kunstinteressierten Bürger der Stadt werden es Ihnen danken… Mit besten Grüßen Dr. Robert Habel
Via Lewandowsky aus Berlin schrieb am November 25, 2021 um 11:15 am
Weil es die Gesetzeslage erlaubt, muß man doch nicht immer gleich alles auslöschen, was über Jahre gewachsen ist. Aber Bewährtes hat leider keine buchhalterischen Eigenschaften. Und es ist ja nur ein geschäftspolitischer Vollzug, bei dem die dabei angerichteten Schäden mit Gleichmut zur Kenntnis genommen werden. Soviel zur gesellschaftlichen Mitverantwortung von Unternehmen. Danke. »Und wieder habe ich etwas unter der Sonne beobachtet, das Windhauch ist«; (Koh 4,7)
Weil es die Gesetzeslage erlaubt, muß man doch nicht immer gleich alles auslöschen, was über Jahre gewachsen ist. Aber Bewährtes hat leider keine buchhalterischen Eigenschaften. Und es ist ja nur ein geschäftspolitischer Vollzug, bei dem die dabei angerichteten Schäden mit Gleichmut zur Kenntnis genommen werden. Soviel zur gesellschaftlichen Mitverantwortung von Unternehmen. Danke. »Und wieder habe ich etwas unter der Sonne beobachtet, das Windhauch ist«; (Koh 4,7)
Colin Ardley aus Dresden schrieb am November 23, 2021 um 4:52 pm
Dear Mr Nicolas Berggruen and Berggruen Holdings, I write this to make you aware of a situation that you may not even be on your radar as they say, since the present issue belongs to a very small part of the Berggruen Empire and as such may be regarded as a minor even troublesome detail. I am referring to the termination of the tenancy and none renewal of contract for the gallery “Semjon Contemporary”, Schröderstaße 1, Berlin-Mitte after a recent renovation of the building in which the gallery is situated. I write this also as a mark of respect for the gallerist who has been at this address for 20 years, first in the Project Space, “Kiosk Shop”, almost a cultural monument in the early establishment of art and culture in the former divided city of Berlin following the re-unification of Germany. Later he established Semjon Contemporary, fused the two spaces and became a cornerstone for artists, public and collectors looking for artists, quality art output and aspirations outside the mainstream gallery scene. He has made countless memorable, even boundary breaking shows. His program has little competition when it comes to diversity, creatively curated shows and ambitious and sensitive presentations. This has only been possible due to his apparently endless energy, often married to self-exploitation, conviction and belief in his artists, with whom he works very closely and of course his belief in the power of art. I have known Semjon H.N. Semjon for 30 years as an artist, colleague, gallerist and friend. He has tenacity, vision and staying power. He was and remains a godsend for the life of the gallery scene in Mitte and in Berlin generally. If you are not aware of the gallery I can only encourage you to inform yourself fully regarding its history, program,... Weiterlesen
Dear Mr Nicolas Berggruen and Berggruen Holdings, I write this to make you aware of a situation that you may not even be on your radar as they say, since the present issue belongs to a very small part of the Berggruen Empire and as such may be regarded as a minor even troublesome detail. I am referring to the termination of the tenancy and none renewal of contract for the gallery “Semjon Contemporary”, Schröderstaße 1, Berlin-Mitte after a recent renovation of the building in which the gallery is situated. I write this also as a mark of respect for the gallerist who has been at this address for 20 years, first in the Project Space, “Kiosk Shop”, almost a cultural monument in the early establishment of art and culture in the former divided city of Berlin following the re-unification of Germany. Later he established Semjon Contemporary, fused the two spaces and became a cornerstone for artists, public and collectors looking for artists, quality art output and aspirations outside the mainstream gallery scene. He has made countless memorable, even boundary breaking shows. His program has little competition when it comes to diversity, creatively curated shows and ambitious and sensitive presentations. This has only been possible due to his apparently endless energy, often married to self-exploitation, conviction and belief in his artists, with whom he works very closely and of course his belief in the power of art. I have known Semjon H.N. Semjon for 30 years as an artist, colleague, gallerist and friend. He has tenacity, vision and staying power. He was and remains a godsend for the life of the gallery scene in Mitte and in Berlin generally. If you are not aware of the gallery I can only encourage you to inform yourself fully regarding its history, program, projects and artists. Having done so you will hopefully reconsider the role of the gallery and its location as part the creative hub which is Berlin and as such reverse the termination of the gallery’s tenancy contract. This would allow Semjon H.N. Semjon to continue uninterrupted the valuable work he is doing and build further on the work which has already been laid. The alternative is unthinkable. The closure of the gallery would be a tragic loss for the cultural life of Mitte and Berlin in general. It would also as a consequence impair and destroy the livelihood of the gallerist and his stable of artists. I implore you to reconsider the position of Berggruen Holdings regarding this matter and come to an acceptable solution for both parties. Yours sincerely, Colin Ardley (Artist and Curator) Dresden, November 2021
Lorenz Winkler-Horacek aus Berlin schrieb am November 20, 2021 um 2:00 pm
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Berggruen, mit großem Entsetzen und Unverständnis habe ich von der Kündigung der Galerie Semjon Contempory in Berlin Mitte durch die Berggruen Holding gehört. Die Galerie Semjon Contemporary hat in den letzten 10 Jahren einen wichtigen Beitrag zur künstlerischen und kulturellen Entwicklung nicht nur von Berlin Mitte geleistet. Durch eine höchst geschickte und weitblickende Auswahl konnte die Galerie Maßstäbe setzen und dabei nicht nur bekannte, sondern auch junge Künstler*innen in Berlin fördern. Hierbei ging von der Galerie eine große Kreativität aus und es wurden neue Formate und neue Räume entwickelt. Als Kurator der Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin habe ich intensiv in verschiedenen - selbstverständlich nicht profitorientierten - Projekten mit der Galerie zusammengearbeitet und hierbei deren kulturelle Arbeit schätzen gelernt. Der Name Berggruen ist in Berlin mit Kultur und Kunst verbunden. Umso unverständlicher ist ein Vorgehen gegen die Kunst unter einem reinen kommerziellen Gesichtspunkt. Wir bitten Sie daher nachdrücklich, die Kündigung der der Galerie Semjon Contempory zu überdenken und rückgängig zu machen. Hochachtungsvoll Prof. Dr. Lorenz Winkler-Horacek
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Berggruen, mit großem Entsetzen und Unverständnis habe ich von der Kündigung der Galerie Semjon Contempory in Berlin Mitte durch die Berggruen Holding gehört. Die Galerie Semjon Contemporary hat in den letzten 10 Jahren einen wichtigen Beitrag zur künstlerischen und kulturellen Entwicklung nicht nur von Berlin Mitte geleistet. Durch eine höchst geschickte und weitblickende Auswahl konnte die Galerie Maßstäbe setzen und dabei nicht nur bekannte, sondern auch junge Künstler*innen in Berlin fördern. Hierbei ging von der Galerie eine große Kreativität aus und es wurden neue Formate und neue Räume entwickelt. Als Kurator der Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin habe ich intensiv in verschiedenen - selbstverständlich nicht profitorientierten - Projekten mit der Galerie zusammengearbeitet und hierbei deren kulturelle Arbeit schätzen gelernt. Der Name Berggruen ist in Berlin mit Kultur und Kunst verbunden. Umso unverständlicher ist ein Vorgehen gegen die Kunst unter einem reinen kommerziellen Gesichtspunkt. Wir bitten Sie daher nachdrücklich, die Kündigung der der Galerie Semjon Contempory zu überdenken und rückgängig zu machen. Hochachtungsvoll Prof. Dr. Lorenz Winkler-Horacek
Scott Budzynski, PhD aus Savannah, GA/Berlin, Germany schrieb am November 18, 2021 um 5:29 am
I remember first visiting this area in the 90s and the sense of potential it had. The art scene was a vibrant part of that, there was a feeling anything could happen. Unfortunately a lot of the experimental character of the district has been leveled by property speculation and a corporate attitude towards creativity. This will deaden the neighborhoods in the long run if it continues like it is. I’ve known Semjon since the late 90s and have seen how his Kiosk Shop and then gallery project have truly contributed to the uniqueness and life of the neighborhood. Have you even looked into what Semjon has been creating? This kind of space can’t be recreated, you have a rare opportunity to retain something highly original that is priceless in terms of its cultural contribution to the area in which you’ve invested.
I remember first visiting this area in the 90s and the sense of potential it had. The art scene was a vibrant part of that, there was a feeling anything could happen. Unfortunately a lot of the experimental character of the district has been leveled by property speculation and a corporate attitude towards creativity. This will deaden the neighborhoods in the long run if it continues like it is. I’ve known Semjon since the late 90s and have seen how his Kiosk Shop and then gallery project have truly contributed to the uniqueness and life of the neighborhood. Have you even looked into what Semjon has been creating? This kind of space can’t be recreated, you have a rare opportunity to retain something highly original that is priceless in terms of its cultural contribution to the area in which you’ve invested.
Mattis aus Berlin schrieb am November 16, 2021 um 3:22 pm
Mattis Meretz unterzeichnet die Petition. Mattis Meretz is signing the petition.
Mattis Meretz unterzeichnet die Petition. Mattis Meretz is signing the petition.
Franziska Goes aus Berlin schrieb am November 16, 2021 um 2:04 pm
Sehr geehrte Berggruen Holding, bitte nehmen Sie diese völlig unverhältnismäßige Kündigung der Galerie Semjon Contemporary zurück! Die Galerie wird seit vielen Jahren mit sehr viel Engagement und gestalterischer Kraft geführt und steht auch für das Segment von Galerien in Berlin, das es unbedingt zu erhalten gilt! Die Stadt kann froh sein, durch so viel persönliche Eigeninitiative und Ideenreichtum ihren Ruf als Metropole der Kunst zu halten. Bitte unterbinden Sie das nicht. mit freundlichen Grüßen Franziska Goes und Achim Kobe
Sehr geehrte Berggruen Holding, bitte nehmen Sie diese völlig unverhältnismäßige Kündigung der Galerie Semjon Contemporary zurück! Die Galerie wird seit vielen Jahren mit sehr viel Engagement und gestalterischer Kraft geführt und steht auch für das Segment von Galerien in Berlin, das es unbedingt zu erhalten gilt! Die Stadt kann froh sein, durch so viel persönliche Eigeninitiative und Ideenreichtum ihren Ruf als Metropole der Kunst zu halten. Bitte unterbinden Sie das nicht. mit freundlichen Grüßen Franziska Goes und Achim Kobe